LEGO® – Vans

In allen Gebieten sind Transporter bzw. Vans im Einsatz. Egal ob bei den städtischen Diensten, der Feuerwehr, der Polizei oder beim Rettungsdienst. Diese Fahrzeuge möchte ich euch hier etwas näher erläutern.

Vans in der LEGO® City

Vans in der LEGO® City

Konkret macht diesen Fahrzeugtyp aus, dass er einen 4×2 Dachziegel als „Motorhaube“ besitzt worauf direkt die Frontscheibe sitzt und nur auf den kleinen Rädern fährt. Beginnen wir mit den beiden Originalen von LEGO® selbst.

Vergleich der "Nasen"

Vergleich der „Nasen“

Originalfahrzeug

Da wäre zunächst Set 6671, einem Servicefahrzeug mit einer Arbeitsbühne auf dem Anhänger. Bei diesem sind die Frontscheinwerfer auf einem 1×4 Platte an einem 1×2 auf 1×4 Winkel (Teil 2436) angebracht. Die Lampen zeigen also nach vorne. Direkt dahinter sitzt bereits der erste Radkasten, auf dem wiederum die Türen ruhen. Dadurch entsteht eine kompakte und doch elegante Front, die dem ersten Mercedes Sprinter von 1995 sehr nahe kommt. Zu erwähnen wäre noch, das Set 6671 bereits 1989, also sechs Jahre vorher erscheinen ist.
Praktisch unverändert wird die Front in der Ambulance 6666 aus dem Jahr 1994 verwendet. Aus den Lampen mit Nopen sind glatte geworden und der Aufbau ist eine Platte (bzw. 1/3 Stein) höher.

ELW/ STW

Wie schon in den Beiträgen zu Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst erklärt, basiert die Front, bzw. das Fahrzeug selbst, auf dem Gefangenentransporter aus Set 6598. Dort sind die Lampen nicht mehr nach Vorne ausgerichtet sondern nach Oben. Das macht es möglich Frontscheinwerfer und Blinker in der Front unterzubringen. Der Kühlergrill wird durch zwei Platten etwas kleiner, dafür bekommt die Nase zusätzlich eine Stossstange.

Einsatzleitwagen der Feuerwehr und der grosse Streifenwagen der Polizei sind praktisch identisch. Beide Fahrzeuge unterscheiden sich (mal abgesehen von der Farbe) nur durch zwei Details. Während der Streifenwagen gelbe Warnlichter auf dem Dach besitzt, kann am ELW eine Antenne hinter der Beifahrertür montiert werden.

Wasserrettung

Mit etwas höherem Fahrgestell, verfügt die Feuerwehr über einen weiteren Van. Dieser ist praktisch identisch mit dem ELW hat jedoch keine Seitenfenster und Seitenklappe, sondern Pannels und Heckklappe. Vorgesehen ist das Fahrzeug zur Wasserrettung. Im grossen Laderaum kann ein Taucheranzug verstaut werden und mittels Anhängerkupplung ein Boot mitgeführt werden. Ebenfalls möglich ist der Transport eines Quad (aus Set 60088) oder Luftkissenfahrzeugs (aus Set 60106). Während bei den anderen beiden das Grundfahrgestell aus einer 2×10 Platte besteht, ist hier ein 2×10 Stein verbaut. Mit diesem liegt der Wagen deutlich höher und kann die grösseren Räder verwenden. Optisch wirkt er so deutlich geländegängiger, immerhin soll man ihm abnehmen, dass er am Strand oder durch Erde und Matsch zu Teichen, Flüssen usw. ausrückt um das Boot einzusetzen.

Rettungswagen

Ein weiteres Fahrzeug mit der selben Front ist der Rettungswagen. Im direkten Vergleich fällt sofort auf, das Fahrerhaus ist eine Platte höher als bei den anderen Fahrzeugen. Nötig ist diese zusätzliche Höhe, damit das Fenster im „Fahrzeugdachhalter“ (Teil 4214) auf gleicher Höhe mit dem Aufbau ist. Zusätzlich ergibt sich ein homogeneres Bild mit der Steinaufteilung des Aufbau. Beim Rettungswagen waren einige Limitierungen zu beachten, er muss unter das Vordach des ETC (Set 6380) passen, darf nicht breiter wie sechs Noppen sein und muss kürzer als das Löschfahrzeug der Feuerwehr sein, trotzdem muss natürlich die Trage in den Aufbau passen. Der ursprünglich bei allen Fahrzeugen geplanten Blaulichtbalken auf dem Dach des Fahrerhauses war somit nicht möglich und das Blaulicht wurde in den Aufbau intigriert.  Zwar ist der Platz im Innenraum extrem begrenzt und eine Behandlung des Patienten durch eine weitere Minifig ist ausgeschlossen, dafür stimmt aber der Gesamteindruck.

Teileinfo

Alle verwendeten Teile sind aus dem Bestand.

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