LEGO® – Städtische Dienste

Damit der Müll nicht in den Strassen liegen bleibt, die Stromversorgung sichergestellt ist usw. arbeiten die freundlichen Damen und Herren in Blau, oder zumindest in blauer Hose, hart. Mit ihren fünf Spezialfahrzeugen sind sie für jede Aufgabe bestens vorbereitet.

Städtische Dienste der LEGO® City

Städtische Dienste der LEGO® City

Kleine Kehrmaschine

Angefangen bei der kleinen Kehrmaschine, diese ist mit neuen Rädern versehen und etwas mehr Beleuchtung aus Set 60132 übernommen. Damit können alle Strassen, ganz egal wie verwinkelt oder zugeparkt, gereinigt werden. Dank der geringen Dimension des Fahrzeuges können damit auch Fuss- und Radwege befahren werden.

Kehrmaschine aus 60132

Kehrmaschine aus 60132

Vans für Wartungs- und Reinigungsarbeiten

Für Wartungs- und Reinigungsarbeiten stehen zwei Vans zur Verfügung. Einmal Set 6671, Van und Arbeitsbühne auf  dem Anhänge. Der andere mit leicht modifiziertem Heck, zur Aufnahme eine Mülltonne. Die Fahrzeuge können allerdings sehr universell, je nach Bedarf eingesetzt werden, dafür verfügt die „Kopie“ ebenfalls über eine Anhängerkupplung.

Müllwagen

Grösstes Fahrzeug ist mit Abstand der Müllwagen. Dieses Fahrzeug ist eine modernisierte Form des Wagens aus Set 6693, im Stiel des Sets 7991. Übernommen wurde vom alten die Farbgebung und die Ladevorrichtung am Heck. Während die Kippvorrichtung mit den Technik-Stangen an der Seite vom neuen stammt. Die Front ist zwar von 7991 inspiriert, allerdings komplett neu „konstruiert“.
Aus dem selben Fahrgestell wie der Müllwagen ist noch eine etwas verkürzte Variante entstanden. Diese kann, je nach Bedarf, als Kran oder Kehrmaschine (theoretisch auch als Wechsellader, Kipper oder normaler LKW) verwendbar.

Teileinfo

Die kleine Kehrmaschine ist neu, alle anderen Teile sind aus dem Bestand. Einzige Ausnahme, die Steine die die Front der beiden LKW halten. Dabei handelt es sich um 2x Stein 87087.

LEGO® is a trademark of the LEGO Group of companies (http://www.lego.com) which does not sponsor, authorize or endorse this site

LEGO® – Vans

In allen Gebieten sind Transporter bzw. Vans im Einsatz. Egal ob bei den städtischen Diensten, der Feuerwehr, der Polizei oder beim Rettungsdienst. Diese Fahrzeuge möchte ich euch hier etwas näher erläutern.

Vans in der LEGO® City

Vans in der LEGO® City

Konkret macht diesen Fahrzeugtyp aus, dass er einen 4×2 Dachziegel als „Motorhaube“ besitzt worauf direkt die Frontscheibe sitzt und nur auf den kleinen Rädern fährt. Beginnen wir mit den beiden Originalen von LEGO® selbst.

Vergleich der "Nasen"

Vergleich der „Nasen“

Originalfahrzeug

Da wäre zunächst Set 6671, einem Servicefahrzeug mit einer Arbeitsbühne auf dem Anhänger. Bei diesem sind die Frontscheinwerfer auf einem 1×4 Platte an einem 1×2 auf 1×4 Winkel (Teil 2436) angebracht. Die Lampen zeigen also nach vorne. Direkt dahinter sitzt bereits der erste Radkasten, auf dem wiederum die Türen ruhen. Dadurch entsteht eine kompakte und doch elegante Front, die dem ersten Mercedes Sprinter von 1995 sehr nahe kommt. Zu erwähnen wäre noch, das Set 6671 bereits 1989, also sechs Jahre vorher erscheinen ist.
Praktisch unverändert wird die Front in der Ambulance 6666 aus dem Jahr 1994 verwendet. Aus den Lampen mit Nopen sind glatte geworden und der Aufbau ist eine Platte (bzw. 1/3 Stein) höher.

ELW/ STW

Wie schon in den Beiträgen zu Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst erklärt, basiert die Front, bzw. das Fahrzeug selbst, auf dem Gefangenentransporter aus Set 6598. Dort sind die Lampen nicht mehr nach Vorne ausgerichtet sondern nach Oben. Das macht es möglich Frontscheinwerfer und Blinker in der Front unterzubringen. Der Kühlergrill wird durch zwei Platten etwas kleiner, dafür bekommt die Nase zusätzlich eine Stossstange.

Einsatzleitwagen der Feuerwehr und der grosse Streifenwagen der Polizei sind praktisch identisch. Beide Fahrzeuge unterscheiden sich (mal abgesehen von der Farbe) nur durch zwei Details. Während der Streifenwagen gelbe Warnlichter auf dem Dach besitzt, kann am ELW eine Antenne hinter der Beifahrertür montiert werden.

Wasserrettung

Mit etwas höherem Fahrgestell, verfügt die Feuerwehr über einen weiteren Van. Dieser ist praktisch identisch mit dem ELW hat jedoch keine Seitenfenster und Seitenklappe, sondern Pannels und Heckklappe. Vorgesehen ist das Fahrzeug zur Wasserrettung. Im grossen Laderaum kann ein Taucheranzug verstaut werden und mittels Anhängerkupplung ein Boot mitgeführt werden. Ebenfalls möglich ist der Transport eines Quad (aus Set 60088) oder Luftkissenfahrzeugs (aus Set 60106). Während bei den anderen beiden das Grundfahrgestell aus einer 2×10 Platte besteht, ist hier ein 2×10 Stein verbaut. Mit diesem liegt der Wagen deutlich höher und kann die grösseren Räder verwenden. Optisch wirkt er so deutlich geländegängiger, immerhin soll man ihm abnehmen, dass er am Strand oder durch Erde und Matsch zu Teichen, Flüssen usw. ausrückt um das Boot einzusetzen.

Rettungswagen

Ein weiteres Fahrzeug mit der selben Front ist der Rettungswagen. Im direkten Vergleich fällt sofort auf, das Fahrerhaus ist eine Platte höher als bei den anderen Fahrzeugen. Nötig ist diese zusätzliche Höhe, damit das Fenster im „Fahrzeugdachhalter“ (Teil 4214) auf gleicher Höhe mit dem Aufbau ist. Zusätzlich ergibt sich ein homogeneres Bild mit der Steinaufteilung des Aufbau. Beim Rettungswagen waren einige Limitierungen zu beachten, er muss unter das Vordach des ETC (Set 6380) passen, darf nicht breiter wie sechs Noppen sein und muss kürzer als das Löschfahrzeug der Feuerwehr sein, trotzdem muss natürlich die Trage in den Aufbau passen. Der ursprünglich bei allen Fahrzeugen geplanten Blaulichtbalken auf dem Dach des Fahrerhauses war somit nicht möglich und das Blaulicht wurde in den Aufbau intigriert.  Zwar ist der Platz im Innenraum extrem begrenzt und eine Behandlung des Patienten durch eine weitere Minifig ist ausgeschlossen, dafür stimmt aber der Gesamteindruck.

Teileinfo

Alle verwendeten Teile sind aus dem Bestand.

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F90 – Vor- und Hintergrundgeschichte

Angefangen bei der Vorstellung in den 80er Jahren, man braucht keinen schienengebundenen Nahverkehr. Da stellt sich 1985 ein Friedrich Merz* vom Bayrischen Rundfunk vor der Kamera und fordert die Einstellung von Zügen, dafür den Einsatz von Bahnbusen. Damit würde man viel Dichter an die Ortschaften kommen usw. und natürlich kostet es 76% weniger. Die Meinung eines einzelnen Redakteures, noch dazu vom BR, ist nicht repräsentativ. Dennoch spiegelt es die Grundstimmung ganz gut wieder.

Zu diesem Zeitpunkt gehört die Deutsche Bundesbahn, wie der Name schon sagt, der Bundesrepublik Deutschland. Jahre Lang waren keine Anstrengungen unternommen worden um die kreiselnde Bahn Wettbewerbsfähiger zu machen. Das sollte sich mit dem Programm DB 90 ändern. Wettbewerbsfähiger bedeutet für Bund und Bahn, dass sie weniger Kostet und so den Verlust, den man inzwischen machte, reduzierte. Erreicht werden sollte dies durch Personalabbau, weniger Wartung und ferner durch einen geringen Anteil von Prozessoptimierung.
Die Baureihe DB 103 (E03) ist das Paradebeispiel dafür, wie sich DB 90 auswirkte und welche Folgen es bis heute hat. So wurden diese doch recht empfindlichen Maschinen auf Verschleiss gefahren (sprich, Teile werden nur dann ausgetauscht wenn sie wirklich kaputt sind und sonst wird nur das aller nötigste gemacht). Mitte der 90er Jahre hatten praktisch alle 103 Probleme mit den Motoren, den Schaltwerken und den Drehgestellen. Um den Fernverkehr weiter betreiben zu können war die Bahn (inzwischen in Deutsche Bahn AG umfirmiert) gezwungen schnell Ersatz für die 145 Fahrzeuge der Baureihe 103 zu beschaffen.
Während dessen war die Baureihe DB 120.1 gebaut worden. Eine moderne Drehstromlok, aus der später die ICE-Züge und die ÖBB 1016/1116 (Taurus) abgeleitet bzw. weiterentwickelt wurden. Einer flächendeckenden Beschaffung der DB 120 kam dann die deutsche Wiedervereinigung in die Quere. Für Personenzüge wurde stattdessen die konventionelle DR 243/DB 143/DB 112 beschafft um die Arbeitsplätze zu erhalten. Parallel war die DB 120 sowohl zur DB 127 (Siemens) und DB 128 (AEG, später Bombardier) weiterentwickelt worden.
Für den zwingend erforderlichen Ersatz der DB 103 wurde jedoch auf keine der beiden zurückgriffen, sie sollten später die erfolgreichen Serien DB 152 (127) und die Traxx (128) werden. Stattdessen wurde die DB 101 die Hauptsächlich aus Komponenten der DB 120 und des ICE bestand entwickelt. Die DB 101 selbst ist in vielerlei Hinsicht ebenfalls ein tolles Beispiel für massive Fehlentscheidungen bei der Bahn. So war angenommen worden, die Lok würde ohnehin nur übergangsweise benötigt, bis der gesamte IC Verkehr in ICE Verkehr umgewandelt wäre. Daher wurde sie auch darauf ausgelegt, schwere Güterzüge zu ziehen und es wurde vereinbart sie an den Geschäftsbereich Güterverkehr abzugeben.

Infografik Von der 120 zur 101/182

Parallel zu dieser Entwicklung, ist die Schweiz ab 1987 mit dem Programm „Bahn 2000“ einen anderen Weg gegangen. Natürlich, die Schweiz ist kleiner, hat mehr Geld usw. Das sind die Argument die man immer hört. Das ist aber eigentlich unerheblich. Viele Punkte in dem Programm, beziehen sich nicht auf den Ausbau von Strecken oder neuer Fahrzeuge, sondern z.B. auf Vernetzung, bessere Verbindungen, Entflechtungen usw. Im krassen Gegensatz zu Deutschland, wo man ganzheitlich im Schienenverkehr nur weniger Kosten haben wollte, setzte die Schweiz auf ein nachhaltiges Gesamtkonzept zur Mobilität. Zumal die meisten teuren Projekte im Bahn 2000 rahmen Tunnel und Strecken sind, die Probleme mit Bergen lösen.

Ein ganz wichtiger Unterschied zwischen Schweiz und Bundesrepublik ist, es gibt dort praktisch keine Autolobby.

Zurück nach Deutschland. Es gibt ein anderes Beispiel, wo Fehler mit Auswirkungen bis heute gemacht wurden.
Im Jahr 1994 begann die Planung für den ICE3 und den IC-T (der spätere ICE-T). Mit dem IC-T wollte die Bahn damals die Lokbespannten InterCity ersetzen. Schon zu diesem Zeitpunkt waren viele InterCity Wagen 30 Jahre alt und seit dem kaum oder gar nicht modernisiert. Da neben dem ICE1 und ICE2 weitere und für die Schnellfahrstrecke Köln-Frankfurt geeignete Züge benötigt wurden, machte der Schritt einen neuen InterCity zusammen mit dem ICE3 zu entwickeln durch aus Sinn. Es konnten kosten gespart und Prozesse beschleunigt werden. Am Ende war der IC-T allerdings pro Passagier schlicht zu teuer um als InterCity zu fahren. Zwar bestand im ICE Netz kaum verwendung für ihn, dennoch stufte die Bahn die 43 Züge nun als ICE-T ein. So erbrachten sie im Jahr 2003 nur eine Laufleistung von ca. 30.000 km, zehn Jahe später fuhren die selben Züge fünf Millionen Kilometer. In der zwischen Zeit wurden die ICE-T nach und nach benötigt, weil nicht ausreichend Material für den Fernverkehr zur Verfügung steht.

 

Noch einen Schritt weiter zurück, zu dem freundlichen Redakteur des BR. Der sagte damals, die Nebenbahnen sind bestimmt nicht der Markt von Morgen. Grade ausgerechnet die Strecken auf den die privaten Bahnen  (im Auftrag der Länder) massiv steigende Fahrgastzahlen (bis zur Überlastung) erwirtschaften. Die Bahn müsse sich auf den Fernverkehr auf den lukrativen Routen konzentrieren, auch politisch motiviert.

* Anmerkung: Es handelt sich nicht um den CDU Politiker

LEGO® – Polizei

In jeder guten Stadt befindet sich mindestens eine Dienststelle der Polizei. Selbstverständlich verfügt die LEGO® City ebenfalls über eine. Hier arbeiten elf Polizistinnen und Polizisten. Vier davon im Streifen-, zwei im Verkehrs-, zwei im Innendienst und drei auf dem Polizeiboot im Hafen.

LEGO® Polizeieinheiten stehen vor ihrer Wache und Fahrzeugen

Die Polizeikräfte in der Stadt im Überblick.

Polizeiwache

Zunächst zur eigentlichen Polizeiwache. Diese ist leicht modifiziert aus Set 6540 übernommen. Sie verfügt nun über einen Empfangstresen mit Monitor, eine „Standard-Wartezone“ (beides angelehnt an „Nachtschicht“, ZDF-Reihe mit Armin Rohde) für Verdächtige, mit Glastür und einen zweiten Sitzplatz im Büro. Auf das „Police“ über der Tür wurde zugunsten der besseren Farbgestaltung verzichtet. Vor der Wache ist natürlich Parkverbot, damit die Dienstwagen abgestellt werden können.

Streifenwagen

Den Polizisten stehen drei Fahrzeuge zur Verfügung, zwei Streifenwagen und ein Bus/Van.
Farblich orientieren sich die Fahrzeuge an den klassischen LEGO® Fahrzeugen aus den 1980er Jahren. Weiss mit schwarzer Bauchbinde und weisser „Police“ Aufschrift.
Der erste normale Streifenwagen ist eine Farbvariante des Feuerwehrwagens aus Set 60001. Er besitzt andere Räder (die klassischen LKW Räder) und andere Frontscheinwerfer. Zusätzlich sind zwei gelbe Scheinwerfer hinter dem Blaulicht angebracht. Dieses Fahrzeug wurde an der Motorhaube und am Heck verkürzt und ist so als zweiter Streifenwagen im Einsatz. Diese Version ist baugleich mit dem NEF.
Beim grossen Streifenwagen, als Bus/Van, handelt es sich zum eine modifizierte Variante des Gefangenentransporters aus Set 6598, angelehnt an 6684. Auf dem Dach am Heck wurden ebenfalls zwei gelbe Lampen zur Verkehrssicherung verbaut, so dass das Fahrzeug gern zur Aufnahme von Verkehrsunfällen eingesetzt wird.

Polizeiboot

Weiterhin besitzt die Polizei ein Boot für Einsätze im Hafen. Dieses entspricht bis auf wenige Änderungen dem Boot aus Set 6540. Lediglich ein zusätzlicher Radarschirm im Steuerstand, eine schwarze statt roter Antenne, eine transparente statt gelber Lampe und zwei „Poller“ auf dem Bug, unterscheiden es vom Original. Besetzt wird das Boot durch drei Polizisten, einer davon mit Taucherausrüstung. Für die anderen kommen neue Schwimmwesten zum Einsatz.

Ein Polizeiboot aus LEGO®, da vor stehen drei Polizisten, zwei mit Schwimmweste, einer mit Taucheranzug.

Das Polizeiboot aus dem Set 6540, mit minimalen Modifikationen.

Teileinfo

Die beiden PKW-Streifenwagen sind bis auf die Räder komplett neu. Bei den anderen Modellen sind alle Teile aus dem Bestand, mit Ausnahme der gelben Warnleuchten am Van und der Schwimmwesten auf dem Boot. Zwei Polizisten sind zwar alt, wurden jedoch erst 2016 beschafft.

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