F90 – Güterverkehr – Einführung

SCN Info Icon

Warnung!

Viele Eisenbahnfans sind Menschen, die auf absoluten Realismus stehen.

Angesprochen gefühlt? Dann diesen Beitrag bitte nicht lesen. Er beschreibt eine art alternative Zeitlinie und nicht den Ist-Zustand.

Man braucht kein Fan der Bahn zu sein um mehr Güter auf der Schiebe zu befürworten, kein PKW-Lobbyist kann kein Interesse daran haben, im Stau zu stehen oder über stark ramponierte Autobahnen zu fahren.

Ein einfaches Beispiel

Ein Containerschiff mit einer Ladung von 10.000 Containern (20ft) lädt 1/4 seiner Ladung in einem deutschen Hafen, wie Bremerhaven oder Hamburg, aus. Dann stehen dann 2.500 Container rum.
Auf einen normalen Sattelschlepper oder Tandemzug passen je zwei 20ft Container, selbst auf einen Gigalinier passen nur drei Stück.
Wie viel bekommt man auf einen Waggon? Auf einen vier Achsigen Containerwagen können drei 20ft Container geladen werden, auf einen sechs Achsigen vier.
Kurz die Anzahl der Container durch die Kapazität der Fahrzeuge geteilt: 1250 LKW, 834 Gigaliner oder vier Achsige Wagen und 625 sechs Achsige Wagen.
Jetzt stellt sich die Frage, wie viel Wagen gehen in einen Zug? Laut EBO ist die maximal Länge 750m, nehmen wir das kurz als Massstab. Bei vier Achsigen Wagen beträgt die Länge pro Wagen maximal 21m, also 34 Wagen +  Lok (102 Container), bei sechs Achsigen mit 27,10m Länge 26 Wagen + Lok (104 Container), pro Zug. Somit werden, gleich mit welchem Wagen, 25 Züge benötigt.

Infografik TEUs auf Fahrzeugen

Noch einmal kurz zusammen gefasst, es werden 1250 normale LKW, 834 Gigaliner oder 25 Züge benötigt um die 2500 Container abzutransportieren.
Eins sei aber angemerkt, dass klappt natürlich nur, wenn alle 2500 Container den selben Bestimmungsort haben. Hier ging es erstmal nur um die Dimension. Wie das verteilen der Container genau ablaufen könnte, wird in weiteren Beiträgen in der  Kategorie „F90“ beschrieben.

 

In Österreich und der Schweiz läuft das besser.

Klar, die Schweiz hat natürlich das Bahn2000 Programm und das nötige Kleingeld dafür, aber selbst in Österreich, wo beides nicht vorhanden ist, konnte der Güterverkehr massiv gesteigert und somit LKWs von der Strasse geholt werden. Dafür sind aber die richtigen politischen Vorgaben und Rahmenbedigungen notwendig. Mit der Parole: „Spart so viel, dass wir an die Börse können, egal wie!“ können diese Ziele nicht erreicht werden. So gilt in der Schweiz ein Nachtfahrverbot, für den Transport des LKW auf der Schiene (in Deutschland als „Rollende Landstrasse“ bekannt) gilt dieses nicht.

Fehlende Infrastruktur

Alleine mit Massnahmen wie einem Nachtfahrverbot ist es nicht getan, es fehlt an Güter- und Rangierbahnhöfen und Gleisanschlüssen. Wären diese konsequent erneuert, statt abgebaut worden und wäre es nicht so extrem unmöglich einen Gleisanschluss zu bekommen (oder zu behalten), würde das schon erheblich einfacher werden. Jedem Nutzer, muss erst einmal ein Angebot vorausgehen. Wenn die Bahn niemanden (passende) Güterleistungen anbietet, wird sie keiner nutzen.

Seit Mitte der 80er Jahre wurde der Güterverkehr der Bahn kontinuierlich zurück gefahren. Wie oben bereits erwähnt wurden Gleisanschlüsse sowie Güter- und Rangierbahnhöfe stillgelegt. Egal ob sie in Benutzung waren. Am Beispiel von „Wustermark Rangierbahnhof“ der 2008 von einem privaten Unternehmen übernommen sieht man, dass diese Anlagen sowohl benötigt werden als auch rentabel betrieben werden können. Gleiches gilt für den von der Bahn weitgehend eigestellte sog. Einzelwagenverkehr. Hier ist die EVB bzw. Mittelweserbahn sehr erfolgreich tätigt.

Ein weiteres Problem ist, dass in Europa immer noch Schraubkupplungen zum Einsatz kommen. Die modernen Triebwagen im Regionalverkehr haben automatische Kupplungen was den Betrieb auf vielen Strecken überhaupt erst möglich bzw. rentabel macht. Müsste man die Triebwagen jedes Mal per Hand kuppeln, würde das zu Personal und Zeitintensiv. So und jetzt stellt man sich das kurz mit einem Güterzug von 20 Wagen vor, wo maximal zwei Wagen zusammenbleiben. Natürlich, völlig inakzeptabel.

Es gibt allerdings durchaus Fahrzeuge mit automatischen Kupplungen. Diese kommen im Erzverkehr zum Einsatz. Warum sich die Kupplung ausgerechnet bei Ganzzügen durchgesetzt hat? Mit ihr können die Wagen nicht nur schneller ge- und entkuppelt werden sondern auch schwerere Züge bewegt werden. Diese schweren Erz-Ganzzüge könnten ohne die Automatikkupplung nicht bewegt werden.

Mögliche Verbesserungen

In der Kategorie F90 soll es darum gehen, wie man das ganze besser machen kann bzw. wie es wäre, hätte man den Güterverkehr nicht so zurück gefahren. Insbesondere um die Infrastruktur, Express- und Einzelwagenverkehr, Distributionslogistik und die Hinterlandanbindung der Häfen.

Verkehrsgigant

Das Spiel erschien am 28. Februar 2000  und wurde von JoWooD entwickelt und vertrieben.

Aufgabe des Spielers ist es, eine Stadt mit einem Nahverkehrsnetz auszurüsten. Dazu kann er Linien planen, Haltestellen und Schienen bauen und Fahrzeuge kaufen. Mehr nicht, doch was sich so geschrieben sehr langweilig anhört, ist bei näheren Hinsehen alles andere als einfach.

Spielprinzip

Wie bereits erwähnt, man bekommt eine Stadt und muss sie mit Nahverkehr versorgen. Entweder als Kampagne oder als Endlosspiel.

Die Kampagne ist keine Storyline oder ähnliches, sondern nur eine Abfolge von Missionen. Jede Mission hat Ziele in drei Stufen, die erreicht werden müssen. Um die nächste Mission freizuschalten, reicht jedoch die niedrigste Stufe aus. Zwischen verfügbaren Missionen kann frei gewählt werden und man kann nach erreichen des Zieles unbegrenzt weiterspielen.

Im Endlosspiel bietet das Spiel weitere Einstellungen Unternehmer und Verkehrsbeauftragter. Der erstere muss, natürlich, dafür sorgen möglichst viel Gewinn zu machen, während der Verkehrsbeauftragte die Verkehrsdichte reduzieren muss. Weiterhin kann man zwischen einem „Realen“ und Einfachen Modell wählen, im Realen müssen die Fahrgäste zu ihrem Ziel gebracht werden, im Einfachen wird nur das Potenzial zwischen zwei Haltestellen berechnet. Darüber hinaus sind drei Schwierigkeitsgrade vorhanden. Wie bei den Missionen kann gegen bis zu drei Computergegnern gespielt werden.

Besonderes erwähnenswert ist die Simulation der Einwohner. Verkehrsgigant verteilt bei jedem Start der Karte die Einwohner neu, bzw. verknüpft die Gebäude miteinander. Vorgeben ist praktisch nur, welches Gebäude zu welchem Typ (Wohnhaus, Schule, Industrie, Kommerziell und Freizeit) gehören. Zur Vereinfachung und weil damalige Rechner noch nicht die notwendige Leistung hatten, besuchen alle Einwohner aus einem Gebäude das selbe Ziel, also alle Kinder die selbe Schule usw. Für damalige Verhältnis war das eine Innovation, sorgte es doch dafür, dass Missionen niemals komplett identisch waren.

Um effektive Linien zu betrieben, ist es notwendig zunächst zu analysieren wo die Verkehrsströme verlaufen. Im Spiel können die einzelnen Gebäude angeklickt werden und auf der Karte wird farblich markiert welche Gebäude damit verbunden sind. Auf kleinen Karten mit klaren Strukturen gestaltet sich die Planung einer Linie natürlich einfacher, das grosse Stadion wird von allen zur Freizeit benutzt, in den beiden Fabriken arbeiten die meisten Einwohner und die beiden Schulen der Stadt werden von allen Schülern besucht, logisch. Spannend wird es erst, wenn die Stadtgrösse diese Übersichtlichkeit nicht mehr bietet. In den Endlosspielen kommt noch hinzu, dass zu Anfang nicht alle Teile der Stadt freigeschaltet sind. Diese bekommt man erst später angeboten.

Erwähnenswert ist noch die Funktion, dass ein Fahrzeug erst von der Haltestelle abfährt, wenn die nächste frei ist. So lassen sich Staus von Bus und Bahn effektiv vermeiden. Eine Funktion die in vielen anderen Spielen elementar fehlt.

Spielwelt

Hier herrscht die klassische isometrische Ansicht. Die Karte kann in 90-Grad Schritten gedreht werden, mehr ist aber nicht möglich. Die Grafik selbst besteht aus übereinander gelegten Bildern. Dennoch ist die Grafik mit sehr viel liebe zum Detail gestaltet worden.

Für den „Wuselfaktor“ laufen Fussgänger durch die Stadt und Autos fahren auf der Strasse. Dabei wird das Verkehrsaufkommen der PKW direkt durch den Spieler beeinflusst. Je mehr Leute Bus und Bahn nutzen, desto weniger Autos sind auf der Strasse. Laut Handbuch werden 5% der PKW-Fahrten zwischen den Gebäuden dargestellt. Leider gibt es keine Bus-Spuren oder ÖPNV-Priorisierung an Ampeln etc. so dass alle Fahrzeuge des Spielers immer mit im Stau stehen. Je nach Karte, kann es sehr schwer sein die ersten Linien zum laufen zu bekommen.

Als Verkehrsmittel stehen dem Spieler neben Bus, noch Strassenbahn, S-Bahn, Schwebebahn und Magnetbahn zur Verfügung. Während Bus und Strassenbahnen auf den bestehenden Stadtstrassen verlegt werden können, müssen die anderen Bahnen auf freie Flächen gelegt werden. Die meisten Karten lass dies leider nicht oder nicht ausreichend zu, so lassen diese Verkehrsmittel sich eher selten nutzen. Wer die Bahnen trotzdem einmal testen und deren nutzen erleben möchte, dem sei die Karte „Cape Coral“ aus dem AddOn emfohlen, hier bietet sich die möglichkeit brauchbare Bahnlinien einzurichten.

AddOn

Zu dem Spiel gibt es ein AddOn welches amerikanische Städte mit neuen Gebäuden und Wahrzeichen bringt. Es kann kostenlos heruntergeladen werden und war in der GoldEdition direkt enthalten. Es kann nach wie vor heruntergeladen werden, entweder auf der offiziellen  Seite oder der Fan-Seite, beide Links weiter unten.

Karteneditor

Der Karteneditor ist eine Geschichte für sich, da er nur für die Entwickler gedacht war und nicht veröffentlicht werden sollte. Er funktioniert nur auf exakt einer Auflösung mit einer Farbtiefe. Was damals erhebliche Probleme verursachte, lässt sich inzwischen mit einer virtuellen Maschine grundsätzlich lösen. Trotzdem erfordert es einiges an Arbeit und Glück bis der Editor läuft.

Im Editor hat man die Möglichkeit eigene Karten zu erstellen, klar, dafür ist ein Karteneditor da. Dabei beginnt man mit einer grünen Wiese und legt die Grafiken der Häuser, Strassen und Objekte darüber.

Links und Infos

Die offizielle Webseite ist hier erreichbar: http://www.der-verkehrsgigant.de/ Ich möchte zu bedenken geben, dass diese Seite 17 Jahre alt ist.
Erwerben kann man das Spiel weiterhin und alle wichtigsten Downloads sind weiterhin verfügbar. Die Kompatibilität zu aktuellen Betriebssystemen und Computern ist allerdings gering. Selbst die Installation ist nicht unproblematisch. Hilfreich dafür sind die Downloads auf der Fan-Seite: http://www.verkehrsgigant-portal.de/ auf dieser Seite findet man zusätzlich viele von Usern erstellte Karten.

Stellt sich nur noch die Frage, ob sich das Spiel lohnt. Klar ja. Allerdings nur, wenn man es zum laufen bekommt und das ist nicht unbedingt garantiert.

Wer das Risiko eingehen möchte, kann das Spiel nach wie vor käuflich erwerben. Zum Zeitpunkt als dieser Beitrag erstellt wurden, konnte man es z.B. hier kaufen:
https://www.amazon.de/UIG-Giganten-Pack/dp/B009ZQ2WR4/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1490861387&sr=8-5

Mobilität

Im Duden ist die Bedeutung von Mobilität als Beweglichkeit festgelegt.
Wikipedia kennt räumliche, Soziale und virtuelle Mobilität.

Mit Mobilität wird beschrieben, wie Lebewesen und Dinge bewegt werden. Etwas konkreter bedeutet das, wie gut eine Person von A nach B kommt.

Darüberhinaus kennen beide Elektro- bzw. E-Mobilität. Dies beschreibt die Nutzung von Elektrofahrzeugen (Wobei damit keines falls Fahrzeuge gemeint sind, die rein elektrisch fahren. Vielmehr alles was irgendwo einen Funken eines Elektromotors hat. Beispielsweise die Kombis mit „E-Kennzeichen“ deren Motor an der Ampel hochdreht.

Mit dem Beispiel der Elektro-Mobilität wird schon gleich klar, in unserem Land versteht man unter Mobilität in aller erster Linie den Individualverkehr mit Verbrennungsmotor auf der Strasse. Absurd, möchte man ausrufen.

Beispiel Schadstoff- und Feinstaubgrenzwerte

Das zeigt sich ganz deutlich im Umgang mit den Schadstoff- und Feinstaubgrenzwerten.
In Oldenburg befindet sich seit vielen Jahren eine Messstation für Luftschadstoffe am Innenstadtring. Mithilfe der Daten dieser Station wird überprüft ob die Grenzwerte für Schadstoffe, Feinstaub usw. eingehalten werden. Interessanterweise gibt es in diesem Land tatsächlich einzuhaltende Grenzwerte, wenn man das nicht tut, passiert bisher allerdings auch nichts.
Durch ein Urteil des Verwaltungsgericht Düsseldorf im September ist erstmals eine Behörde (in diesem Fall die Bezirksregierung Düsseldorf) verpflichtet dafür zu sorgen, dass die Stadt Düsseldorf die Grenzwerte bis Oktober 2017 tatsächlich einhält. Falls nicht, werde das Gericht geeignete Massnahmen festlegen. Welche das sein würden hat das Gericht bereites durchblicken lassen: Fahrverbote. Genau das Instrument welches im Gesetz vorgesehen ist und von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) als absolut ausreichend empfunden wird.
Zurück nach Oldenburg, die Stadt überschreitet die Grenzwerte praktisch in Permanenz. Der offizielle Grund dafür, an der Messstation fahren praktisch alle stadteinwärts verkehrenden Busse vorbei. Deren Dieselmotoren sorgen natürlich dafür, dass die Werte nicht eingehalten werden können.
Derzeit fahren die letzten Dieselbusse die letzten Runden, ihre Ablösung (in Form von Citaro C2 NGT) ist bereits eingetroffen und im Einsatz. Bedeutet, die rund 100 Fahrzeuge die aktuell im Stadtverkehr unterwegs sind fahren alle mit Erdgas und können somit leider nicht mehr für die hohen Werte verantwortlich sein. Theoretisch müssten diese mit jedem neuen Erdgasbus zurück gegangen sein. Tatsächlich sind sie jedoch noch gestiegen.
Die Stadt Oldenburg muss jetzt auf die Suche nach der wirklichen Ursache für die hohen Schadstoffwerte gehen, immerhin drohen ihr ähnliche Massnahmen wie Düsseldorf.

Als Motorindividualverkehr ist man also grundsätzlich nie schuld. Damit es keine vom Gericht angeordnete Fahrverbote gibt, möchten die Städte übrigens das die Grenzwerte angehoben werden.

Was wir unter Mobilität verstehen sollten

Um Mobilität richtig zu verstehen, muss man sie als Gesamtkonzept sehen.

Die Grundaufgabe ist, jemand möchte von einem Punkt A zu einem anderen Punkt B. Er möchte das möglichst schnell, einfach, billig und komfortabel. Im grössen Zusammenhang kommen aber noch andere Anforderungen dazu, er darf dabei niemand anderen stören und möchte seinerseits von einem gestört werden.

In Hamburg hat man kürzlich gesehen, dass gute Gesamtkonzepte durchaus funktionieren können. Der Verkehr in Hamburg hat in den letzten 5 Jahren nicht etwa zugenommen, wie man das erwarten könnte oder aus anderen Städten kennt, sondern angenommen. Trotzdem fährt die Hochbahn  nahezu kostendeckend, trotz das die Fahrpreise im HVV (auch im europäischen Vergleich) sehr günstig sind. Letztes, zusammen mit den guten Angeboten sorgen natürlich für weniger Verkehr. Eine ganz einfache Geschichte, denn nur ein Angebot was gemacht wird, kann angenommen werden.

Übrigens, hat sich schon mal jemand die Frage gestellt, wie Taxis und Öffentliche Verkehrsmittel zueinander stehen? Sind das erbitterte Wettbewerber, gegnerische Vereine in der selben Liga?
Falsch. Sie sind befreundete Vereine in der selben Liga.

LEGO® – Coast Guard

Um bei Notfällen auf dem Wasser noch besser helfen zu können, ist die Küstenwache mit zwei Hubschraubern und einer Standeinheit vor Ort. Dabei übernimmt sie sowohl Rettungs- als auch Polizeiaufgaben. Die Besatzung besteht aus drei Personen im Flugbetrieb und einer am Boden. Zum Einsatz kommt der Beach Rescue Chopper aus 6342 und Hubschrauber, Buggy sowie Jetsky aus Set 60086.

Die Küstenwache im Überblick

Die Küstenwache im Überblick

Beach Rescue Chopper (6342)

Mit diesem grossen und schweren Hubschrauber kann die Küstenwache selbst bei übelstem Wetter mit schweren Sturm noch los fliegen. Er bildet das Herzstück der Flotte, er wird zu allen Such- und Rettungseinsätzen genutzt. Daneben kann er zum Patiententransport eingesetzt werden. Die Besatzung besteht aus zwei Personen. Einem Piloten und einem Rettungsschwimmer. Mittels der Seilwinde, können Personal und Patienten ohne Landung ein- bzw. ausgeladen werden. Ein unschätzbarer Vorteil, wenn kein ausreichender Platz zur Verfügung steht.

Hubschrauber (60086)

Für Erkundungen, Personensuchen und Kurierflüge (u.a. Organtransporte) besitzt die Küstenwache noch einen kleineren Hubschrauber. Dieser benötigt weniger Platz zum Landen und verfügt über Schwimmer, die eine Landung im Wasser ermöglichen. Seine Besetzung besteht nur aus dem Piloten. Im Notfall kann auf beiden Schwimmern je eine Trage angebracht werden.

Der kleine Hubschrauber der Küstenwache

Der kleine Hubschrauber der Küstenwache

Um besser zum grossen Hubschrauber zu passen, wurde die rote Platte am Heck durch eine blaue und die Blaulichter drekt hinter der Kabine durch normale Platten ersetzt.

Buggy und Jetsky (60086)

An den Stränden der LEGO® City kommt es immer wieder zu Unfällen. Für die schnellstmögliche Hilfe z.B. im flachen Wasser, verfügt die Küstenwache über einen Buggy der zusätzlich ein Jetsky auf einem Anhänger mitführt. Mittels Jetsky lassen sich schnell Personen erreichen, wo das Polizeiboot nicht hinfahren kann. Aus dem Anhänger kann anstelle des Jetskys eine Trage montiert werden um Patienten aus unwegsamen Gelände zu Retten.

Buggy und Jetsky der Küstenwache aus 60086

Buggy und Jetsky der Küstenwache aus 60086

Teile Info:

Der Hubschrauber 6342 besteht aus Bestandsteilen, alle anderen Modelle aus neuen. Ausnahme die zusätzlichen blauen Platten am kleinen Hubschrauber, diese sind ebenfalls aus dem Bestand.

LEGO® is a trademark of the LEGO Group of companies (http://www.lego.com) which does not sponsor, authorize or endorse this site

RailWorks / Train Simulator

Urspünglich von Kuju Entertainment als Rail Simulator und Nachfolger des legendären Train Simulator von Microsoft entwickelt. Veröffentlicht wurde er am 12. Oktober 2007.
Die aktuelle Version des Spieles ist der Train Simulator 2017.
Dabei handelt es sich um einen Eisenbahnsimulator, der das Fahren von Loks bzw. Triebwagen simuliert.

Spielprinzip

Wenig überraschend dürfte die Aufgabe des Spielers sein: Bewege einen Zug vom Startpunkt zum Zielpunkt. Das was ein Lokführer (Triebfahrzeugfrüher) üblicherweise tut.
RailWorks setzt den Spieler in den Früherstand seines Fahrzeuges und da muss er dieses nun Fahren.

Dazu bietet RailWorks in der aktuellen Version verschiedene Varianten an: Schnelles Spiel, Szenario, Karriere und Freies Spiel.
Schnelles Spiel, bietet die Möglichkeiten ein Fahrzeug, eine Strecke, Start- und Zielort sowie Jahreszeit, Uhrzeit und Wetter auszuwählen.
Szenarien, sind vorgefertigte Spiele, wo Strecke, Fahrzeug, Startort usw. vorgegeben sind. Hier muss der Spiele den Fahrplan einhalten, an Bahnhöfen halten oder Wagen an/abkuppeln usw.
Karriere, ist wie die Szenarien, jedoch sind je Karriere mehrere aufeinander folgende/aufbauende Szenarien enthalten. Das könnte beispielsweise sein, dass man einen Zug einmal hin und später zurück fährt.
Freises Spiel, ist ebenfalls ein Szenario, jedoch kann es ohne Fahrplan betrieben werden und der Spieler hat die Möglichkeit den Zug während des Spiels zu wechseln.

Im Spiel sind Editoren eingebaut, welche das erstellen von neuen Szenarien und Strecken erlauben. Grundsätzlich kann zwischen beiden Editoren auch im Betrieb wechseln. Sie sind in der Spiel-Umgebung dargestellt, also in der selben 3D-Umgebung. Dazu kommen diverse „Menüs“, mit denen sich Objekte auswählen und platzieren lassen. Alles passiert in der 3D-Umgebung, so dass man etwa das selbe sieht, wie beim Fahren. Die Handhabung mit den Objekten (also auch Fahrzeugen) ist verhältnismässig einfach, aber recht umständlich und mühsam.
Dabei möchte ich es zum Thema Editor an dieser Stelle belassen.

Spielwelt

Streng genommen verfügt das Spiel über keine Spielwelt.
Die „Welten“ werden als Strecken geliefert. Je nach Kaufdatum und Version, sind das unterschiedliche. Einen nackten Train Simulator komplett ohne Strecken kann man, meines Wissens nach, nach erwerben. Je nach Strecke, unterscheidet sich die Spielwelt stark. Ursächlich ist hier natürlich die Entwicklung über die Jahre hinweg. Natürlich sieht eine Strecke Baujahr 2016 besser aus wie eine Strecke von 2010.

Bei RailWorks liegt ein besonderer Fokus nicht nur auf den Strecken, sondern auf den Fahrzeugen. Diese werden zu den Strecken dazu geliefert oder sind einzeln erhältlich. Primär sind deutsche, britische und U.S. amerikanische Fahrzeuge verfügbar, einige Fahrzeuge aus den Niederlanden stehen ebenfalls zum Kauf bereit. Selbst innerhalb der Hersteller gibt es dabei massivste Qualitätsunterschiede.

Ob man ein schönes Spielerlebnis in RailWorks hat, hängt dabei von vielen Faktoren ab. Zunächst benötigt man eine Strecke die einem zusagt, dann muss ein Fahrzeug gefunden wird, was einem zusagt und halbwegs zu der Strecke kompatibel ist oder „gemacht“ werden kann. Hat man dies, gilt es ein geeignetes Szenario zu finden, Problem ist hier, dass diese oft nicht korrekt mit Strecke/Fahrzeug harmonisieren oder stark veraltete sind. Dazu kommen weitere Abhängigkeiten die erfüllt sein müssen.

Ein weiteres Problem bei RailWorks ist, dass es eine 32Bit Anwendung ist, für die inzwischen aber sehr detailreichen Strecken und Fahrzeuge sehr viel mehr Speicher benötigt wird. Quittiert wird das gewöhnlich mit einer Fehlermeldung oder einem „Back to Desktop“, in beiden Fällen ist das Spiel dann zu Ende.

DLC/AddOns

Ganz grosses Thema bei RailWorks sind die zusätzlichen Loks, Wagen, Züge, Strecken und Szenarien. Hier gibt es eine sehr grosse Zahl von Produkten, die über diverse Shops angeboten werden.
Strecken liegen üblicherweise bei ca. 25-30 Euro, Fahrzeuge von ca. 5 bis 30 Euro und Szenarien bekommt man zwischen ca. 2 und 20 Euro. Je nach Umfang, „Qualität“ usw. Oft lohnt sich warten auf Angebote, dort gibt es die Artikel oft 20-75% günstiger. Grade bei den über Steam vertriebenen Produkten kann sich warten lohnen, zusätzlich lohnt ein Blick auf Bundels. Es kommt oft vor, dass es günstiger ist z.B. eine Strecke mit drei Fahrzeuge zu erwerben, als ein Fahrzeug allein.

Wie aus der Auflistung der Preise schon ersichtlich ist, geht RailWorks schnell sehr Tief ins Geld. Da begegnen einem Steam-Accounts die über 4000 Euro ausgegeben haben. Da stellt sich natürlich die Frage nach der Preis/Leistung. Unter Spielwelt hatte ich es schon erwähnt, bei vielen Angebot ist die Preis/Leistung extrem schlecht. Das kommt zum einen, weil die Artikel schon sehr sehr Alt sind, aber es gibt Produkte die erst 2017 hergestellt wurden und trotzdem eine miese Qualität zu einem viel zu hohen Preis anbieten. Ich möchte noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass sich nur ganz wenige Angebote überhaupt lohnen. Es ist nicht übertrieben, wenn sich sage, dass die meisten verfügbaren DLC/AddOns völlig überteuert sind, allerdings (oder leider) bezahlen die Leute diese Preise trotzdem.
Erschreckend ist ebenfalls der praktisch nicht vorhandene Support zur den Produkten und der extrem raue bis brutale Umgangston zwischen Herstellern/Anbietern und Käufern. Mit „Spielpass“ hat das wenig zutun.

Natürlich gibt es vereinzelnd Produkte, die ihr Geld wert sind bzw. einen fairen Preis haben. Da ich keine Rufschädigung gegen einzelne Personen/Organisationen betreiben möchte, werde ich nicht näher auf die einzelnen Produkte eingehen.

Updates

Positiv hervorzuheben ist, dass seit dem ursprünglichen RailWorks, alle Käufer die Core-Updates bis auf die aktuelle Version bekommen haben. Das bedeutet, egal welche Version man ursprünglich gekauft hatte, technisch hat man das selbe Spiel, wie jemand der heute den aktuellen Train Simulator 2017 kauft.
Mit Ausnahme der 2016er Version, wurden bei allen „Bestandsspielern“ alle Teile des Spiels aktualisiert, 2016 wurde auf das neue Menü verzichtet.
Ansonsten liefert Dovetail regelmässig die üblichen „Sicherheits“-updates und nötigen Änderungen für ihre neuen AddOns.

Links und Infos

Aktuell wird das Spiel in Stream als Train Simulator und offiziell als Train Simulator 2017 bezeichnet.
(Weiter-)Entwickelt wird das Spiel von der RailSimulator.com Ltd unter dem Markennamen Dovetail Games