LEGO® – Heartlake Hospital (Set 41318)

Das Emergency Treatment Center (kurz ETC, 6380) ist als allgemeines Krankenhaus doch eher klein. Es verfügt lediglich über einen Behandlungsraum, dem Empfang und einen weiteren Raum. Daher wird das ETC durch ein neues Krankenhaus ergänzt.

Im Juni brachte LEGO® das neue Heartlake Hospital aus der Friends-Serie auf den Markt. Zwar von der Architektur des Gebäudes nicht besonderes ausgefallen, aber dafür im Inneren sehr detailverliebt. Zwar ist es als Friends-Set für die etwas grösseren Mini-Dolls ausgelegt, jedoch können die normalen Mini-Figs die Einrichtung ohne Probleme benutzen. Zwischen beiden besteht ein Unterschied von der Höhe einer Platte.

Das Gebäude hat fünf Räume, diese sind in vier Baugruppen bzw. Modulen untergebracht. Das Erdgeschoss und drei Module zum draufsetzen auf das Erdgeschoss.
Besonderer Clou, die drei Module, können einfach nach Bedarf neu angeordnet werden. So ist es möglich, aus dem eigentlich zwei stöckigen Gebäude eines mit drei Stockwerken zu machen.

Die Räume/Module

Wie schon erwähnt, ist das Gebäude in das Erdgeschoss mit Empfangsbereich und die drei Raum-Module aufgeteilt. Die Module sind dabei: Behandlung I & II und Toilette/Säuglingsraum.

Empfangsbereich

Das Erdgeschoss des Krankenhaus ist zwei Module breit, so das zwei Räume darauf gesetzt werden können. Alternativ kann auch nur ein Modul und das Dach aufgesetzt werden. Ebenfalls möglich ist, die Module in der Mitte zu platzieren. Nachteil dabei ist, dass mit den im Set enthaltenen Teilen die Lücken im Dach des Erdgeschosses nicht geschlossen werden können.
Ausgestattet ist es mit dem Empfangstresen in der Mitte, dem gegenüber befindet sich eine (Automatik-)Schiebetür. Vom Desk ausgesehen Links, findet sich ein Wartebereich mit Wasserspender, Kaffee- und Snack-Automat. Auf der anderen Seite ist ein Aquarium neben der Tür platziert. Der restliche Raum ist frei und stellt den Liegendeingang da. Dort kann die im Set enthaltende Trage problemlos abgestellt werden.

Behandlung I

Im ersten Behandlungsraum können Verbände angelegt, wunden gereinigt und versorgt und Brüche eingegipst werden. Dafür steht ein Behandlungsstuhl in der Mitte bereit. Material gibt es in einem Wandschrank und auf einer Konsole. Um dem Patienten seine Verletzungen besser erklären zu können, ist ein Skelett aufgehängt. Ebenfalls in diesem Raum ist ein Röntgengerät untergebracht.

Behandlung II

Für schwerwiegendere Verletzungen oder Erkrankungen ist der zweite Behandlungsraum geeignet.
Hier findet sich eine Liege, die mit zwei Operationsleuchten ausgestattet ist. Zusätzlich kann an der Seite ein Infusionshalter befestigt werden.

Toilette/Säuglingsraum

Dieses Module beinhaltet gleich zwei Räume. Zum einen die Toilette. Mit einem WC, einem Waschbecken, welches auch als Badewanne für ein Baby genutzt werden kann, ein herunterklappbarer Wickeltisch und einer Waage. Direkt nebenan ist ein Wiege untergebracht, dort ist ein Mobile aufgehängt und es steht eine Art Bettsofa am Fenster.

Zubehör

Neben dem Hauptgebäude, sind in dem Set noch ein Rettungswagen, eine Trage, ein Wagen und ein Hubschrauber enthalten.

Modifikationen

Grundsätzlich hätte das Krankenhaus einen Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach, diesen habe ich nicht verbaut. Das Problem dabei ist, der Beach Rescue Chopper (6342) ist zu gross um auf dem Dach zu landen.
Im Behandlungsraum II wurde, abweichend zur Anleitung der Behandlungstisch in die Mitte und die Lampe ans Fussende verlegt. Damit kann der Patient von beiden Seiten erreicht werden kann. Dadurch wandert das Computer-Terminal und der Gerätehalter mit der Lupe auf die rechte Seite.
Grundsätzlich hatte ich überlegt, dass Baby-Bett zu entfernen und dafür das Röntgengerät dort einzubauen. So das es nicht mehr Behandlungszimmer steht. Allerdings wusste ich nicht wohin mit dem Sofa.
Damit die Trage von normalen Minifigs benutzt werden kann, wurde eine 2×2 Platte aus der Halterung entfernt.
Der Rettungswagen hat leichte Modifikationen an der Front erhalten, um ein einheitlicheres Bild mit den anderen Fahrzeugen zu erreichen. Ausserdem wurden die Lichtanlagen auf dem Dach verändert und erweitert. Neben dem Balken vorne, hat das Fahrzeug einen weiteren hinten. In diesem sind zusätzliche Blinker und Rücklichter eingebaut um eine bessere Sichtbarkeit zu erreichen.

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LEGO® – Linienbus (Set 60154)

Im öffentlichen Verkehrsnetz der LEGO® City gab es einen Neuzugang. Mit dem Set 60154 gibt es wieder einen echten Stadtbus von LEGO®. Zwar haben die Dänen es immer noch nicht geschafft eine halbwegs brauchbare Lösung für die Türen zu finden, da finde ich „nachgemachte“ Modelle der chinesischen Hersteller deutlich besser, aber ansonsten ist das Fahrzeug gut gelungen.

Neben dem eigentlich Bus enthält das Set eine Haltestelle und einen Kiosk, sechs Figuren, zwei Fahrräder, einen Hund und einen Rollstuhl. Genau, ein Rollstuhr, der Bus und die Haltestelle sind für die Benutzung durch von mobilitätseingeschränkten Menschen ausgelegt. Eine wirklich tolle Idee.

Werfen wir einen genaueren Blick auf den Bus.

Dieser verfügt über drei Achsen und zwei Türen. Die Zahl der Achsen ergibt sich aus der Länge und die wiederum ist durch die grosse Doppeltür in der Mitte bedingt. Allerdings braucht der Bus die Doppeltür, da sonst der Rollstuhl nicht durch die selbige passen würde.

Im vorderen Teil, dem Arbeitsplatz des Busfahrers, befindet sich, neben dem Lenkrad und einer Kaffeetasse, ein weiteres cooles Detail: eine 1×1 Kachel, welche eine Kasse, ein IBIS Steuergerät oder ein Bezahlterminal (etc) darstellen soll.

Bei dem Bus handelt es sich praktisch um einen sog. „Low Entry“, den alle Einstiege sind stufenlos, aber die Sitzplätze sind nur über eine Stufe erreichbar. In der Fahrzeugmitte befindet sich der Rollstuhlstellplatz, dieser ist ebenfalls stufenlos erreichbar und wird auf der einen Seite durch eben die Stufe und auf der anderen Seite durch eine Gepäckablage begrenzt, so dass der Rollstuhl nicht während der Fahrt durch den Bus fliegt.

Hinten am Bus sind zwei Fahrradträger. Diese erwiesen sich so, wie von der Bauanleitung vorgesehen allerdings als nicht nutzbar. Im Originalzustand liegen beide Halterungen auf der selben Höhe, daher blockieren sich zwei Fahrräder an den Lenkern, die dann ebenfalls auf gleicher Höhe sind. Setzt man ein Fahrrad falschrum ein, passt es zwar, hat aber keinen richtigen Halt mehr. Ich habe das Problem so gelöst, dass ich einen Halter um eine Reihe nach oben versetzt habe und das Fahrrad dort andersrum einhänge, so hat es halt und passt neben das andere. Im zusätzlichen Platz befinden sich aus den zusätzlichen Teilen, nun ein Rückfahrscheinwerfer und eine Nebenschlussleuchte.

Die Bushaltestelle und der Kiosk

Wie eine moderne innerstädtische Haltstelle nun einmal so ist, kommt das Wartehäuschen daher. Einfaches Häuschen mit zwei Wänden und Dach, einer Sitzbank, Mülleimer und, als Besonderheit, Fahrradständer. Wie oben bereits erwähnt, ist die Haltestelle barrierefrei, sie verfügt über eine Rampe mit dessen Hilfe sich der Rollstuhl einfacher in den Bus schieben lässt. Laut Anleitung soll die 90Grad von der Haltestelle weg gehen, ich habe sie aus optischen Gründen direkt nach vorn zeigen lassen.

Wer bei einem Kiosk an einen modernen Tante-Emma-Laden gedacht hatte, wird zunächst enttäuscht. Er ist nichts weiter als ein kleiner Stand mit Zeitungen, Obst und (laut Beschreibung) Getränkedosen. Zusätzlich ist eine Strassenlaterne angebaut. Wirkt ein wenig danach, dass man noch Steine auffüllen musste um wieder einen glatten Preis zu erzielen.

Info

Das Set besteht aus 337 Teilen. Enthalten sind sechs Minifiguren und ein Hund.

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Neue Webseite für die illuminated logistic group

Seit gestern hat die illuminated logistic Group (ILG), die Virtuelle Euro Truck Simulator 2 Spedition von Online-Einsätze, eine neue Webseite. Diese erreicht ihr unter http://illuminated-logistic.com/

Was ist ETS2?

Durch den Multiplayer Mod für ETS2 bietet sich seit Mai 2014 die Möglichkeit den ETS gemeinsam mit anderen Fahrern zu spielen. Bei Online-Einsätze wurde ETS2 zwar schon vorher gespielt, jedoch erst mit dem Multiplayer in einer grösseren Gruppe.

Euro Truck Simulator 2 selbst, ist ein Spiel von SCS Software welches am 19. Oktober 2012 veröffentlicht wurde. Darin fährt man, wenig überraschend, LKW. Daneben kann man seine eigene Spedition ausbauen, indem man Garagen in Städten kauft, diese mit LKW und Fahrern bestückt. Letztendlich  befördert man Güter von A nach B, da darf man sich keine Illusion machen. SCS hat die Strecken allerdings deutlich komprimiert so man innerhalb einer Stunde durch halb Europa fahren kann. Das Verhältnis ist dabei sehr ausgewogen, so dass einem die Strecken nie zu lang oder langweilig vorkommen. Viele Strecken haben zwar wenig mit der Realität zutun, aber das stört den Spielspass nicht.

Zurück zur Webseite

Dabei handelt es sich um ein WordPress welches das kostenlose Theme Switty in Verbindung mit dem Page Builder by SiteOrigin benutzt. Diesen Page Builder bringt das Theme bereits mit und unterstützt ihn weitgehend. Das interessante daran ist, dass er wirklich alle wichtigen Elemente beinhaltet, Spalten in einander verschachteln kann, Design/Layout Optionen für jede Spalte und jedes Element bietet und zusätzlich CSS Code für Elemente aufnehmen kann. Von den vorhandenen Elementen und den Optionen, kann er locker mit den Kaufvarianten mithalten. Dabei stützt sich der Pagebuilder nicht auf Shortcodes die mehrfach ineinander verschachtelte DIV-Container erstellen, sondern setzt direkt DIV-Container ein. Das entschlackt die Struktur deutlich und vereinfacht Anpassungen. Ebenfalls direkt intrigiert sind alle gängigen kostenlosen Icon-Schriften, auf die in den Elementen mittels einem komfortablen Menü zugegriffen werden kann.

Wer demnächst einen Relauch für seine WP-Seite plant, sollte sich das Plugin unbedingt einmal ansehen.

F90 – Güterverkehr – Einführung

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Warnung!

Viele Eisenbahnfans sind Menschen, die auf absoluten Realismus stehen.

Angesprochen gefühlt? Dann diesen Beitrag bitte nicht lesen. Er beschreibt eine art alternative Zeitlinie und nicht den Ist-Zustand.

Man braucht kein Fan der Bahn zu sein um mehr Güter auf der Schiebe zu befürworten, kein PKW-Lobbyist kann kein Interesse daran haben, im Stau zu stehen oder über stark ramponierte Autobahnen zu fahren.

Ein einfaches Beispiel

Ein Containerschiff mit einer Ladung von 10.000 Containern (20ft) lädt 1/4 seiner Ladung in einem deutschen Hafen, wie Bremerhaven oder Hamburg, aus. Dann stehen dann 2.500 Container rum.
Auf einen normalen Sattelschlepper oder Tandemzug passen je zwei 20ft Container, selbst auf einen Gigalinier passen nur drei Stück.
Wie viel bekommt man auf einen Waggon? Auf einen vier Achsigen Containerwagen können drei 20ft Container geladen werden, auf einen sechs Achsigen vier.
Kurz die Anzahl der Container durch die Kapazität der Fahrzeuge geteilt: 1250 LKW, 834 Gigaliner oder vier Achsige Wagen und 625 sechs Achsige Wagen.
Jetzt stellt sich die Frage, wie viel Wagen gehen in einen Zug? Laut EBO ist die maximal Länge 750m, nehmen wir das kurz als Massstab. Bei vier Achsigen Wagen beträgt die Länge pro Wagen maximal 21m, also 34 Wagen +  Lok (102 Container), bei sechs Achsigen mit 27,10m Länge 26 Wagen + Lok (104 Container), pro Zug. Somit werden, gleich mit welchem Wagen, 25 Züge benötigt.

Infografik TEUs auf Fahrzeugen

Noch einmal kurz zusammen gefasst, es werden 1250 normale LKW, 834 Gigaliner oder 25 Züge benötigt um die 2500 Container abzutransportieren.
Eins sei aber angemerkt, dass klappt natürlich nur, wenn alle 2500 Container den selben Bestimmungsort haben. Hier ging es erstmal nur um die Dimension. Wie das verteilen der Container genau ablaufen könnte, wird in weiteren Beiträgen in der  Kategorie „F90“ beschrieben.

 

In Österreich und der Schweiz läuft das besser.

Klar, die Schweiz hat natürlich das Bahn2000 Programm und das nötige Kleingeld dafür, aber selbst in Österreich, wo beides nicht vorhanden ist, konnte der Güterverkehr massiv gesteigert und somit LKWs von der Strasse geholt werden. Dafür sind aber die richtigen politischen Vorgaben und Rahmenbedigungen notwendig. Mit der Parole: „Spart so viel, dass wir an die Börse können, egal wie!“ können diese Ziele nicht erreicht werden. So gilt in der Schweiz ein Nachtfahrverbot, für den Transport des LKW auf der Schiene (in Deutschland als „Rollende Landstrasse“ bekannt) gilt dieses nicht.

Fehlende Infrastruktur

Alleine mit Massnahmen wie einem Nachtfahrverbot ist es nicht getan, es fehlt an Güter- und Rangierbahnhöfen und Gleisanschlüssen. Wären diese konsequent erneuert, statt abgebaut worden und wäre es nicht so extrem unmöglich einen Gleisanschluss zu bekommen (oder zu behalten), würde das schon erheblich einfacher werden. Jedem Nutzer, muss erst einmal ein Angebot vorausgehen. Wenn die Bahn niemanden (passende) Güterleistungen anbietet, wird sie keiner nutzen.

Seit Mitte der 80er Jahre wurde der Güterverkehr der Bahn kontinuierlich zurück gefahren. Wie oben bereits erwähnt wurden Gleisanschlüsse sowie Güter- und Rangierbahnhöfe stillgelegt. Egal ob sie in Benutzung waren. Am Beispiel von „Wustermark Rangierbahnhof“ der 2008 von einem privaten Unternehmen übernommen sieht man, dass diese Anlagen sowohl benötigt werden als auch rentabel betrieben werden können. Gleiches gilt für den von der Bahn weitgehend eigestellte sog. Einzelwagenverkehr. Hier ist die EVB bzw. Mittelweserbahn sehr erfolgreich tätigt.

Ein weiteres Problem ist, dass in Europa immer noch Schraubkupplungen zum Einsatz kommen. Die modernen Triebwagen im Regionalverkehr haben automatische Kupplungen was den Betrieb auf vielen Strecken überhaupt erst möglich bzw. rentabel macht. Müsste man die Triebwagen jedes Mal per Hand kuppeln, würde das zu Personal und Zeitintensiv. So und jetzt stellt man sich das kurz mit einem Güterzug von 20 Wagen vor, wo maximal zwei Wagen zusammenbleiben. Natürlich, völlig inakzeptabel.

Es gibt allerdings durchaus Fahrzeuge mit automatischen Kupplungen. Diese kommen im Erzverkehr zum Einsatz. Warum sich die Kupplung ausgerechnet bei Ganzzügen durchgesetzt hat? Mit ihr können die Wagen nicht nur schneller ge- und entkuppelt werden sondern auch schwerere Züge bewegt werden. Diese schweren Erz-Ganzzüge könnten ohne die Automatikkupplung nicht bewegt werden.

Mögliche Verbesserungen

In der Kategorie F90 soll es darum gehen, wie man das ganze besser machen kann bzw. wie es wäre, hätte man den Güterverkehr nicht so zurück gefahren. Insbesondere um die Infrastruktur, Express- und Einzelwagenverkehr, Distributionslogistik und die Hinterlandanbindung der Häfen.