RailWorks / Train Simulator

Urspünglich von Kuju Entertainment als Rail Simulator und Nachfolger des legendären Train Simulator von Microsoft entwickelt. Veröffentlicht wurde er am 12. Oktober 2007.
Die aktuelle Version des Spieles ist der Train Simulator 2017.
Dabei handelt es sich um einen Eisenbahnsimulator, der das Fahren von Loks bzw. Triebwagen simuliert.

Spielprinzip

Wenig überraschend dürfte die Aufgabe des Spielers sein: Bewege einen Zug vom Startpunkt zum Zielpunkt. Das was ein Lokführer (Triebfahrzeugfrüher) üblicherweise tut.
RailWorks setzt den Spieler in den Früherstand seines Fahrzeuges und da muss er dieses nun Fahren.

Dazu bietet RailWorks in der aktuellen Version verschiedene Varianten an: Schnelles Spiel, Szenario, Karriere und Freies Spiel.
Schnelles Spiel, bietet die Möglichkeiten ein Fahrzeug, eine Strecke, Start- und Zielort sowie Jahreszeit, Uhrzeit und Wetter auszuwählen.
Szenarien, sind vorgefertigte Spiele, wo Strecke, Fahrzeug, Startort usw. vorgegeben sind. Hier muss der Spiele den Fahrplan einhalten, an Bahnhöfen halten oder Wagen an/abkuppeln usw.
Karriere, ist wie die Szenarien, jedoch sind je Karriere mehrere aufeinander folgende/aufbauende Szenarien enthalten. Das könnte beispielsweise sein, dass man einen Zug einmal hin und später zurück fährt.
Freises Spiel, ist ebenfalls ein Szenario, jedoch kann es ohne Fahrplan betrieben werden und der Spieler hat die Möglichkeit den Zug während des Spiels zu wechseln.

Im Spiel sind Editoren eingebaut, welche das erstellen von neuen Szenarien und Strecken erlauben. Grundsätzlich kann zwischen beiden Editoren auch im Betrieb wechseln. Sie sind in der Spiel-Umgebung dargestellt, also in der selben 3D-Umgebung. Dazu kommen diverse „Menüs“, mit denen sich Objekte auswählen und platzieren lassen. Alles passiert in der 3D-Umgebung, so dass man etwa das selbe sieht, wie beim Fahren. Die Handhabung mit den Objekten (also auch Fahrzeugen) ist verhältnismässig einfach, aber recht umständlich und mühsam.
Dabei möchte ich es zum Thema Editor an dieser Stelle belassen.

Spielwelt

Streng genommen verfügt das Spiel über keine Spielwelt.
Die „Welten“ werden als Strecken geliefert. Je nach Kaufdatum und Version, sind das unterschiedliche. Einen nackten Train Simulator komplett ohne Strecken kann man, meines Wissens nach, nach erwerben. Je nach Strecke, unterscheidet sich die Spielwelt stark. Ursächlich ist hier natürlich die Entwicklung über die Jahre hinweg. Natürlich sieht eine Strecke Baujahr 2016 besser aus wie eine Strecke von 2010.

Bei RailWorks liegt ein besonderer Fokus nicht nur auf den Strecken, sondern auf den Fahrzeugen. Diese werden zu den Strecken dazu geliefert oder sind einzeln erhältlich. Primär sind deutsche, britische und U.S. amerikanische Fahrzeuge verfügbar, einige Fahrzeuge aus den Niederlanden stehen ebenfalls zum Kauf bereit. Selbst innerhalb der Hersteller gibt es dabei massivste Qualitätsunterschiede.

Ob man ein schönes Spielerlebnis in RailWorks hat, hängt dabei von vielen Faktoren ab. Zunächst benötigt man eine Strecke die einem zusagt, dann muss ein Fahrzeug gefunden wird, was einem zusagt und halbwegs zu der Strecke kompatibel ist oder „gemacht“ werden kann. Hat man dies, gilt es ein geeignetes Szenario zu finden, Problem ist hier, dass diese oft nicht korrekt mit Strecke/Fahrzeug harmonisieren oder stark veraltete sind. Dazu kommen weitere Abhängigkeiten die erfüllt sein müssen.

Ein weiteres Problem bei RailWorks ist, dass es eine 32Bit Anwendung ist, für die inzwischen aber sehr detailreichen Strecken und Fahrzeuge sehr viel mehr Speicher benötigt wird. Quittiert wird das gewöhnlich mit einer Fehlermeldung oder einem „Back to Desktop“, in beiden Fällen ist das Spiel dann zu Ende.

DLC/AddOns

Ganz grosses Thema bei RailWorks sind die zusätzlichen Loks, Wagen, Züge, Strecken und Szenarien. Hier gibt es eine sehr grosse Zahl von Produkten, die über diverse Shops angeboten werden.
Strecken liegen üblicherweise bei ca. 25-30 Euro, Fahrzeuge von ca. 5 bis 30 Euro und Szenarien bekommt man zwischen ca. 2 und 20 Euro. Je nach Umfang, „Qualität“ usw. Oft lohnt sich warten auf Angebote, dort gibt es die Artikel oft 20-75% günstiger. Grade bei den über Steam vertriebenen Produkten kann sich warten lohnen, zusätzlich lohnt ein Blick auf Bundels. Es kommt oft vor, dass es günstiger ist z.B. eine Strecke mit drei Fahrzeuge zu erwerben, als ein Fahrzeug allein.

Wie aus der Auflistung der Preise schon ersichtlich ist, geht RailWorks schnell sehr Tief ins Geld. Da begegnen einem Steam-Accounts die über 4000 Euro ausgegeben haben. Da stellt sich natürlich die Frage nach der Preis/Leistung. Unter Spielwelt hatte ich es schon erwähnt, bei vielen Angebot ist die Preis/Leistung extrem schlecht. Das kommt zum einen, weil die Artikel schon sehr sehr Alt sind, aber es gibt Produkte die erst 2017 hergestellt wurden und trotzdem eine miese Qualität zu einem viel zu hohen Preis anbieten. Ich möchte noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass sich nur ganz wenige Angebote überhaupt lohnen. Es ist nicht übertrieben, wenn sich sage, dass die meisten verfügbaren DLC/AddOns völlig überteuert sind, allerdings (oder leider) bezahlen die Leute diese Preise trotzdem.
Erschreckend ist ebenfalls der praktisch nicht vorhandene Support zur den Produkten und der extrem raue bis brutale Umgangston zwischen Herstellern/Anbietern und Käufern. Mit „Spielpass“ hat das wenig zutun.

Natürlich gibt es vereinzelnd Produkte, die ihr Geld wert sind bzw. einen fairen Preis haben. Da ich keine Rufschädigung gegen einzelne Personen/Organisationen betreiben möchte, werde ich nicht näher auf die einzelnen Produkte eingehen.

Updates

Positiv hervorzuheben ist, dass seit dem ursprünglichen RailWorks, alle Käufer die Core-Updates bis auf die aktuelle Version bekommen haben. Das bedeutet, egal welche Version man ursprünglich gekauft hatte, technisch hat man das selbe Spiel, wie jemand der heute den aktuellen Train Simulator 2017 kauft.
Mit Ausnahme der 2016er Version, wurden bei allen „Bestandsspielern“ alle Teile des Spiels aktualisiert, 2016 wurde auf das neue Menü verzichtet.
Ansonsten liefert Dovetail regelmässig die üblichen „Sicherheits“-updates und nötigen Änderungen für ihre neuen AddOns.

Links und Infos

Aktuell wird das Spiel in Stream als Train Simulator und offiziell als Train Simulator 2017 bezeichnet.
(Weiter-)Entwickelt wird das Spiel von der RailSimulator.com Ltd unter dem Markennamen Dovetail Games

LEGO® – Teleskopmast

Ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr in der LEGO® City. Mit dem Teleskopmastfahrzeug, kurz TMF, können die Feuerwehrleute jetzt Personen aus besonderes schwer zugänglichen Lagen befreien. Besonderer Vorteil ist, dass der Mast nicht nur, wie bei der Drehleiter, nach Oben ausgefahren, sondern an zwei Stellen nach Unten abgeknickt werden kann. So können Hindernisse umgangen oder überbrückt werden.
Die maximale Rettungshöhe ist bei beiden Fahrzeugen mit 37cm identisch. Zur Abstützung kommen die schon von der DLK bekannten Stürzen zum Einsatz. Weiterhin kann am Korb bzw. der Bühne, zusätzlich die „Mechanischer Arm“ (Teil 98313 oder 30377) befestigt werden. Darauf lassen sich die „Löschkanone“ (Teil 23922), ein Wenderohr (Teil 59900 und 2516), ein Scheinwerfer (Teil 3959 und 6141) oder eine Trage (Teil 4714 oder 93140) befestigen. Insbesondere für den Einsatz mit der Trage eignet sich der Teleskopmast besonderes gut, wenn der Patient nicht durch das Treppenhaus gebracht werden kann.

Als Fahrgestell dient die Drehleiter aus Set 60107, dessen Kabine etwas verkürzt wurde um Platz für den abgesenkten Korb zu machen. Leider hat so nur noch eine Figur darin sitzen. Hinter der Kabine entstand so ein Loch, dass mit zwei 2×6 Platten geschlossen wurde. Der Mast ist, im vergleich zur Leiter, um zwei Noppen nach hinten verschoben. Aus Set 60111 kommt der Mast, das Namensgebende Bauteil des Fahrzeuges. Sein Hauptausleger wurde um acht Noppen verlängert, damit der Korb darunter geklappt werden kann. Wie schon bei der Drehleiter, wurde die Front überarbeitet, so dass sie zum Löschfahrzeug passt.

Die originale Drehleiter wiegt 220g, während der Teleskopmast mit 238g genau 18g mehr wiegt.

LEGO® is a trademark of the LEGO Group of companies (http://www.lego.com) which does not sponsor, authorize or endorse this site

Astrox: Hostile Space Excavation

Unter den Spielen die an das Spielprinzip von Freelancer (bzw. vorher schon in Elite verwendet) angelehnt sind, fällt Astrox: Hostile Space Excavation noch einmal besonderes auf.
Dieses Indiespiel bietet zwar leider keinen Multiplayer und man kann nicht bei jeder Station zusehen wie Trent in die Bar kommt,

Eins muss einem natürlich bewusst sein, dies ist kein AAA-Titel und braucht keinen Hi-End+ Rechner. Entsprechend darf man natürlich keine ultra realistische und gestochen scharfe Spielwelt erwarten. Ebenso wird niemand Freude daran haben, der auf Weltraumschlachten steht.

Spielprinzip

Vom Grundsatz ist das Spielprinzip simpel. Erreiche eine gewisse Geldsumme oder vertreibe alle Piraten (je nach Einstellung). Geld bekommt man durch Bergbau, Handel, Kampf oder „Missionen“, die Piraten können nur eliminiert werden.
Piraten verhalten sich immer gleich, zunächst patrolieren einige Schiffe um die Sprungtore in dem Sektor. Sobald sie zerstört wurden, taucht der zuständige „Commander“ auf, er bringt noch ein Rudel Schiffe mit. Wenn der „Commander“ geschlagen wurde ist der Sektor gesichert und es tauchen nie wieder Piraten auf.

Interessanter ist der Handel. Im Spiel hat man nicht nur die Möglichkeit Waren von einem Ort zum anderen zu fliegen und Asteroiden abzubauen. An den meisten Stationen können die gewonnenen Erze veredelt werden, um so einen höheren Verkaufserlös zu erzielen.
Mit dem Material lässt sich auch Forschung betrieben, was einem verbesserte Items (also Antrieb, Waffen, Frachtraum usw.) bringt. Natürlich kann man die Items ebenfalls gewinnbringend verkaufen.

Es gibt keine Levelbegrenzung und alles passt sich Dynamisch an die Stufe des Spielers an.

Spielwelt

Das Universum in dem man sich als Spieler bewegt, wird beim Start des Spieles prozedural erzeugt und besteht aus vielen Systemen.
Untereinander sind die Systeme mit Sprungtoren verbunden, mit diesen kann man von einem System zum nächsten Reisen, muss man aber nicht. Anderes als bei vielen anderen Spielen, kann man in Astrox tatsächlich auch durch den offenen Weltraum reisen.

Klar, alles besteht aus einem relativ kleinen Baukasten. Somit sehen sich die Stationen und Schiffe alle recht ähnlich. Das macht aber wenig aus, die geschaffene Atmosphäre ist dennoch grossartig und jedes System ist trotz der Ähnlichkeit anderes. Seien wir ehrlich, in Freelancer war das nicht viel anders.

Links und Infos

Astrox: Hostile Space Excavation wird von Jace Masula entwickelt.
Wer das Spiel testen möchte, kann die Vorgängerversion mit dem Unity Webplayer im Browser spielen:
http://www.kongregate.com/games/momoguru/astrox

Astrox: Hostile Space Excavation

Mercedes Citaro IV (C2)

Schon 2011 wurde der Citaro C2 vorgestellt und 2012 bereits verändert (LED Rückleuchten, neue Motoren).
In Oldenburg war er zunächst vertreten durch den S415NF von Setra bei Weser-Ems Bus unterwegs, darauf folgten Citaro Gelenkbusse, ebenfalls bei WEB. Ergänzt wurden sie im letzten Jahr durch die LowEntry (LE) Variante auf der 350 von Gerdes Reisen (und zeitweise Hilgen).
Bei der VWG kommen die Fahrzeuge seit Oktober 2016 zum Einsatz. Genauer beschrieben als Citaro C2 NGT, als Hinweis auf den Erdgas Antrieb der Fahrzeuge.

Anderes als bei der KVG in Kiel oder der Hamburger Hochbahn, kommen in Oldenburg die aus den „alten“ Citaro bekannten Sitze mit den bewährten Polstern zum Einsatz. Grade in Kiel hatte man sich mit sehr rutschigen Polstern auf den neuen Sitzen keine Freunde gemacht. Neu hingegen sind die Türen, verbaut sind die schon von den Citaro LE die von Gerdes Reisen auf der 350 Fahren bekannten Schiebetüren. Diese Türen haben den Vorteil, dass sie weder innen (Wie bei Innenklapptüren, die in allen Dieselbussen verbaut waren, mit Ausnahme dreier Citaro I die von der BSAG übernommen wurden und schon vor Jahren ausgemustert wurden) noch aussen (wie bei Aussenschiwngtüren, die seit dem ersten CNG-Fahrzeug genutzt werden) zusätzlichen Platz benötigen.
Im Vergleich zu den Citaro III, bieten die neuen vier Sitzplätze weniger. Platz der von der deutlich grösseren Abgasreinigung und Kühlung eingenommen wird. Die wiederum ist notwendig um die Euro VI Grenzwerte einhalten zu können, trotz des deutlich Schadstoff, CO2 und Feinstaub ärmeren Erdgases.

Zusammen mit diesen Fahrzeugen, verschwinden die letzten Diesel Busse aus Oldenburg. Zumindest sollte das so passieren und es wird von der VWG fleissig so beworben. Allerdings sind bis heute weiter Dieselfahrzeuge unterwegs. Interessant ist dabei mehr eine politische Geschichte, die ein Paradebeispiel darstellt und hier sicher noch einige Male als Beispiel herhalten muss. Daher belasse ich es an diese Stelle bei dem Hinweis.

Bleibt noch die Frage, wie ist es mit den Fahrzeuge mit zu Fahren?
Wie schon erwähnt, gab es bei den Sitzen keine Änderung. Die Haltestellen werden wie gewohnt angesagt und auf den bewährten init TFTs angezeigt. Auf eine zusätzliche „Wagen hält“ bzw. „STOP“ Anzeige, die unabhängig vom TFT funktioniert, wurde verzichtet.
Im direkten Vergleich mit den Vorgängern verhält sich das Getriebe deutlich „härter“, die einzelnen Schaltvorgänge sind nicht mehr so „sanft“. Auf den ersten Blick natürlich nur eine minimale Komfortgeschichte, bei genauerer Betrachtung fällt einem aber auf, dass es für stehende Fahrgäste dadurch nicht nur ungemütlicher wird. Klar, in den meisten Fahrsituationen ist das Getriebe eher das kleinste Problem.

LEGO® – Städtische Dienste

Damit der Müll nicht in den Strassen liegen bleibt, die Stromversorgung sichergestellt ist usw. arbeiten die freundlichen Damen und Herren in Blau, oder zumindest in blauer Hose, hart. Mit ihren fünf Spezialfahrzeugen sind sie für jede Aufgabe bestens vorbereitet.

Städtische Dienste der LEGO® City

Städtische Dienste der LEGO® City

Kleine Kehrmaschine

Angefangen bei der kleinen Kehrmaschine, diese ist mit neuen Rädern versehen und etwas mehr Beleuchtung aus Set 60132 übernommen. Damit können alle Strassen, ganz egal wie verwinkelt oder zugeparkt, gereinigt werden. Dank der geringen Dimension des Fahrzeuges können damit auch Fuss- und Radwege befahren werden.

Kehrmaschine aus 60132

Kehrmaschine aus 60132

Vans für Wartungs- und Reinigungsarbeiten

Für Wartungs- und Reinigungsarbeiten stehen zwei Vans zur Verfügung. Einmal Set 6671, Van und Arbeitsbühne auf  dem Anhänge. Der andere mit leicht modifiziertem Heck, zur Aufnahme eine Mülltonne. Die Fahrzeuge können allerdings sehr universell, je nach Bedarf eingesetzt werden, dafür verfügt die „Kopie“ ebenfalls über eine Anhängerkupplung.

Müllwagen

Grösstes Fahrzeug ist mit Abstand der Müllwagen. Dieses Fahrzeug ist eine modernisierte Form des Wagens aus Set 6693, im Stiel des Sets 7991. Übernommen wurde vom alten die Farbgebung und die Ladevorrichtung am Heck. Während die Kippvorrichtung mit den Technik-Stangen an der Seite vom neuen stammt. Die Front ist zwar von 7991 inspiriert, allerdings komplett neu „konstruiert“.
Aus dem selben Fahrgestell wie der Müllwagen ist noch eine etwas verkürzte Variante entstanden. Diese kann, je nach Bedarf, als Kran oder Kehrmaschine (theoretisch auch als Wechsellader, Kipper oder normaler LKW) verwendbar.

Teileinfo

Die kleine Kehrmaschine ist neu, alle anderen Teile sind aus dem Bestand. Einzige Ausnahme, die Steine die die Front der beiden LKW halten. Dabei handelt es sich um 2x Stein 87087.

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